Liebende in dunkler Zeit



Maria von Wedemeyer und Dietrich Bonhoeffer - Liebesbriefe aus dem Gefängnis.

Vor 13 Jahren hat der damalige Huttwiler Pfarrer und Musiker Simon Jenny mit dem Kirchenspiel „Maria von Wedemeyer und Dietrich Bonhoeffer“ in Bern grosse Anerkennung gefunden. 2006 wurde es anlässlich des Bonhoeffer-Jahres in Olten, Roggwil und Herzogenbuchsee aufgeführt. Nun realisiert er es neu – diesmal zusammen mit der Thuner Kantorei und einem Kinderchor.

Einer der Briefe seiner Verlobten hat Dietrich Bonhoeffer 1944 zum unvergesslichen Gedicht „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ angeregt. Der Briefwechsel des Widerstandskämpfers und späteren Märtyrers mit Maria von Wedemeyer hat seinerseits den Theologen und Verfechter einer „narrativen Theologie“, Walter Hollenweger, dazu inspiriert, ein „Kirchenspiel“ zu schreiben.

„Die 20-jährige Maria von Wedemeyer hat durch ihren Mut, ihre Natürlichkeit, ihre Liebe und Briefe ins Gefängnis viel dazu beigetragen, dass Vertrauen, Hoffnung und Leben für ihren Verlobten und sie eine Wirklichkeit blieb“, schreibt dazu Simon Jenny. Das hat ihn motiviert, das denkwürdige Kirchenspiel erneut zu realisieren.

Während Simon Jenny Regie führt, ist seine Ehefrau Elisabeth Anna Jenny für die Choreographie zuständig, und seine Tochter Tamar Jenny spielt die Hauptrolle der Maria von Wedemeyer.

Die zwei geplanten Aufführungen finden am 23. März 2013, 19.00 Uhr sowie am Palmsonntag, 24. März 2013, 19.00 Uhr in der Thuner Stadtkirche statt.

Zum Thema „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ sind ausserdem drei Gesprächsabende zum Briefwechsel von Dietrich Bonhoeffer mit Maria von Wedemeyer geplant. Sie finden am 4./ 11. Und 18. März jeweils um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Frutigenstrasse 22 in Thun statt.


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28.2.2013
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