Von «Gotte-Götti» zu «du-ich»



Taufe mit Buchvernissage
Von «Gotte-Götti» zu «du-ich»


Gotti und Götti von der kleinen Alina wird die Taufe am Sonntag in der evangelischen Kirche in Walenstadt sicher in besonderer Erinnerung bleiben. Vielleicht auch, weil sie von der Kirchgemeinde das neu aufgelegte Buch «Gotti Götti» erhielten.

Katrin Wetzig

Als Gotti oder Götti sagt man anlässlich der Taufe im Beisein der Gemeinde zu, ein Kind auf seinem Lebensweg zu begleiten. So auch Erik Aardalsbakke und Colette Joss, Götti und Gotte der kleinen Alina, die am Sonntag in Walenstadt getauft wurde.

Impulse auf den Lebensweg

Für das Zusammensein und Unternehmungen mit dem Gottekind sind immer wieder neue Ideen gefragt. Genau diesem Anspruch haben sich junge Erwachsene aus verschiedenen Kirchgemeinden des Kantons in Zusammenarbeit mit dem «Netzwerk Junge Erwachsene» und der Arbeitsstelle für Erwachsenenbildung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen gestellt und das Buch „Gotti Götti“ für Patinnen und Paten erarbeitet. Dieses wurde nun neu aufgelegt. Es beinhaltete allerlei Lieder, Spiel-, Buch- und Ausflugstipps sowie eine CD mit Liedern und Geschichten. Viele Kirchgemeinden geben es anlässlich der Taufe den Taufpaten vom Pfarrer überreicht.«Gotti Götti» war erstmals 2011 erschienen und bald schon vergriffen.

Wegen des grossen Erfolgs von „Gotti Götti“ machte sich das „Netzwerk Junge Erwachsene“ auch in neuer Mission an die Arbeit. Herausgekommen ist das Buch «du ich», das am vergangenen Sonntag druckfrisch präsentiert wurde. Zielgruppe dieses Buchs sind Hochzeitspaare. Auch „du ich“ enthält pfiffige Denkanstösse, Lebensberichte, Impulse und eine CD mit Liedern und Kleinkunstbeiträgen zum Thema. Doch bevor beide Bücher öffentlich von den Gästen der Kantonalkirche vorgestellt wurden, widmete man sich dem «kirchlichen Kerngeschäft» - dem Gottesdienst mit Taufe und Abendmahl.

Einblicke in die Buchentstehung

Umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst durch den Kirchenchor und eine Ad hoc Band, die den fröhlichen Liedern einen ebensolchen Rahmen bot. Der Gesang von Karin Schlegel, die auch am Buch «ich du» mitgewirkt hatte, erfreute so, dass es einen spontanen Applaus gab. Die kleine Alina interessierte dies alles noch nicht. Sie liess ab und zu ihrem Unmut freien Lauf. So auch bei der Predigt von Pfarrerin Anne Dietrich.

Im Anschluss an den Gottesdienst gaben Daniel Schmid Holz (Kirchliche Erwachsenenbildung), Markus Naef (Junge Erwachsene) und Claudia Dürrmüller als Vertreterin vom Netzwerk Junge Erwachsene Einblick in die Entstehung der beiden Bücher und kündigten das dritte, noch in Arbeit befindliche Buch mit dem Titel «Mami Papi» an, das im Herbst erscheinen wird.

Für Sonja Rupf und Philippe Joss, die Eltern der kleinen Alina kommt dieses Buch dann leider ein bisschen zu spät. Sie werden bis dahin mit ihrer Tochter bereits ein ordentliches Stück Lebensweg gegangen und dabei sicher auch um ein paar Gotteserfahrungen reicher sein. Mit Texten aus beiden Büchern und anschliessendem Apéro endete die Buchvernissage.
Karin Witzig
(Kirchenbote Kanton St. Gallen)


6.9.2013
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